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Two Wheels One Question

Kleiner Blog über die große Welt...

Stephan

Lesezeit: 5 Minuten

Tag 1: Anreise zum 61. TeschTravelTreffen in Malmedy

Ein wunderschöner Morgen (kalt und grau) war das. Nach ein paar Streckenplanungen und Eingabe der GPS-Daten (Bereitgestellt in der “Eintrittskarte” des Treffens) in unsere Navis sind wir zu viert gegen 10 Uhr von Morbach aufgebrochen. Laut unseren Navis hätten wir für die 120km nach Malmedy ca. 1,5-2h brauchen sollen. Da wir uns aber mehrere schöne Strecken nicht entgehen lassen wollten haben wir für die Strecke letztendlich 7h gebraucht! Auch haben wir, wie auf der Einladung gebeten, noch ein wenig Holz im Wald gesammelt (es wurde eine Kiste Bier in Aussicht gestellt an denjenigen der das meiste Holz mitbringt). Dank unserer Navigationsgeräten konnten wir unser Ziel gleich auf den dritten Anlauf finden. Die GPS-Daten haben wir in zwei unabhängige Geräte eingetragen (ein Garmin und mein AGM A8 mit OSMand+), leider haben uns beide in einen Wald geschickt. Nachdem wir aber nochmal die Anfahrtsbeschreibung genau gelesen haben stand da auch eine Adresse, mit der wir dann auch tatsächlich auf Anhieb den entsprechenden Ort gefunden haben. Dann stand die große Herausforderung an: Die Flussdurchfahrt mit den Motorrädern. Birk hat als erstes die Fluten gewagt und uns gleich darauf gezeigt wo wir besser nicht fahren sollten. Zum Glück kamen gleich zwei Männer vom gegenüberliegenden Flussufer zu Birk und haben ihm geholfen das Motorrad wieder aufzurichten. Felix und meine Durchfahrt ging schnell und ohne Probleme. Anja hat lieber den sicheren Weg über die kleine Fußgängerbrücke gewählt. Nach ca. 150m ging es dann auf eine große Wiese, der “Campingplatz”. Hier wurde jeder Teilnehmer herzlich durch Bernd Tesch begrüßt und gleich zur Anmeldung weitergeleitet. Es war schon ziemlich was los und wir es wurde der beste Lageplatz diskutiert, da am nächsten Tag stärkerer Regen erwartet wurde und wir nicht unsere Zelte auf absolute Wasserdichtigkeit prüfen wollten. An sich ist der “Campingsplatz” eine große Wiese die teils leicht einen Abhang nach oben geht. Sanitäranlagen waren 4 Dixi-Klos und fließend Wasser gab es aus dem anliegenden Fluss und dem kleinen Bach. Auch konnte man sich gegrillte Würste und Fleisch mit Kartoffelsalat kaufen (z.B. 1x Thüringer Rostbratwurscht mit zwei Scheiben Toast: 3,50€; + 200g Kartoffelsalat 5€).

Abends wurde ein mehrere Meter hohes Feuer entfacht und einige Geschichten ausgetauscht. Eigentlich hätte es auch eine Ehrung des besten Suzuki-Reise-Motorrad geben sollen, aber das ist irgendwie an uns vorbeigezogen.

Aufgenommen: Birk Sander

Line Up: (links nach rechts): Birks Tatanka (BMW GS1150), Felix BMW F650GS Dakar, meine Tenere, Anjas Hummel (BMW R1150 GS)
Aufgenommen: Birk Sander - Adventure Calling

Aufgenommen: Birk Sander

Holzsammlung im Wald
Aufgenommen: Birk Sander - Adventure Calling

Aufgenommen: Birk Sander

Adventure Calling
Aufgenommen: Birk Sander

Irgendwie muss das nasse Holz doch entfachbar sein... Vielleicht ein Feuerspucker??

Wuhu! Es wird warm...

Nette Gespräche unter Reisenden

Irgendwie muss man ja die heute in den Fluss gefallenen Sachen trocknen...

Kurz vor Mitternacht

Tag 2: Vorträge und Regen

Nach einer etwas frösteligen Nacht (mein Empfinden) sind dann alle Teilnehmer zwischen 10-11 Uhr zum Vortragssaal nach Concordia aufgebrochen. Leider hat es sich bis dahin schon etwas eingeregnet. Nach einer ca. halbstündigen Fahrt konnten nun über 250 Teilnehmer in dem etwas zu kleinen Vortragssaal Platz nehmen und sich ihr Mittagessen holen (Fleischklöße mit Kartoffelbrei und zwei verschiedenen Soßen). Am Rande meinte ein Teilnehmer, dass diese Mahlzeit eine immense Qualitätssteigerungen gegenüber der Treffen vor 10-20 Jahren waren. Anschließend an das Mittagessen wurden mehrere Teilnehmer von Bernd Tesch auf die Bühne gerufen und vorgestellt. Auch zwischen den einzelnen Vorträgen wurden Teilnehmer auf die Bühne geholt und geehrt/vorgestellt. Der erste Vortrag war von Carola über eine Reise mit Freunden durch die Anden, als zweiter kam Stefan aus Österreich der mit seiner Puch Maxi (25cc) von der Mongolei nach Hause gefahren ist und abschließend Herbert Schwarz über seine Reisen nach Afrika (30x in 40 Jahren). Am Abend ging es wieder zurück. Also ein drittes Mal durch die Furt, aber dieses Mal mit einigen Zuschauern, die mit zunehmender Zahl an Durchfahrern stieg. Hier ist es mir dann passiert: Ein Stein rutschte an meinem Hinterreifen weg, ich kam quer und konnte die Maschine nicht mehr halten. Schon als ich die Maschine am Aufheben war, waren schon zwei Zuschauer zu Hilfe gekommen. Leider ist mir meine Tenere zu hoch, als das ich sie ohne Seitenständer anständig besteigen kann. Nachdem sie erstmal nicht anspringen wollte konnte ich sie aufgrund des Hinweises aus der Menge (“Zündung aus und wieder an”) durch wieder startet und mit Motorhilfe aus den Fluten schieben. Bilanz: erstmal keine Kratzer entdeckt und die Maschine war links wieder etwas sauberer. Auch ist kein bisschen Wasser in meine Daytona-Stiefel eingedrungen!

Ich war nicht der einzige der in den Fluss gestürzt war, aber einer der wenigen… :‘D

Abends gabe es natürlich wieder ein großes Feuer.

Bernd Tesch auf der Bühne

Erfolgreiche Flussdurchfahrt

Noch eine erfolgreiche Flussdurchfahrt

Quelle: unbekannt

Hier sah es noch ganz gut aus...
Quelle: unbekannt

Quelle: unbekannt

Und schon stand die kleine Tenere quer.
Quelle: unbekannt

Quelle: unbekannt

Birk schleicht sich still und leise an mir vorbei.
Quelle: unbekannt

Quelle: unbekannt

Besser mal schnell wieder aufheben!
Quelle: unbekannt

Aufgenommen: Birk Sander

Felix und meine Wenigkeit beim Aufwärmen.
Aufgenommen: Birk Sander - Adventure Calling

Tag 3: Feuchter Morgen…

Morgens wurde man dann durch den Abbau von Zelten geweckt. Einige Teilnehmer wollten möglichst ohne Regen noch abbauen. Ich habe es dann nicht mehr ganz geschafft im halbwegs “Trockenen” abzubauen. Nach einem kleinen Frühstück und etwas warten auf bessere Zeiten, sind wir dann auch Richtung Deutschland aufgebrochen. Unsere erste Anlaufstelle war bei Birk und Anja am Nachmittag, wo wir noch ein wenig zusammengesessen sind. Natürlich vorher mit ein paar schönen Strecken ;-). Anschließend bin ich mit Felix zu ihm nach Hause gefahren, wo ich übernachtet habe. Bevor wir angekommen sind, haben wir noch eine kleine Offroad-Tour durch den Pfälzer Wald gemacht, hier dann bei schönsten Sonnenschein.

Aufgenommen: Birk Sander

Felix freut sich über tollen Kehren
Aufgenommen: Birk Sander - Adventure Calling

Wuhu Offroad!!

Pfälzer Wald

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Mein Name ist Stephan und schreibe hier ab und zu über meine kleinen und großen Reisen.
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